Marktwirtschaftlich orientierte Wähler gewinnen

Marktwirtschaftlich orientierte Wähler gewinnen

Statt eine euroskeptische Partei zu unterstützen, lädt Frank Schäffler MdB die Rettungsschirmgegner ein, in die FDP einzutreten. Von Parteichef Philipp Rösler erwartet der Euro-Rebell eine marktwirtschaftliche Richtungsbestimmung. Mit Schäffler sprach Thorsten Jungholt von der WELT. „Eine Partei ist immer ein Kompromiss“, sagt Schäffler. „Aber die FDP ist die stärkste Kraft des Liberalismus in Deutschland. Ich kämpfe dafür, dass sie nicht untergeht. Und dass meine Positionen in dieser Partei am Ende mehrheitsfähig werden.“

 

Lesen Sie „Der Traum einer neuen Partei wird scheitern“ in der WELT

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1 Comment

  1. Christof Hertkorn

    Wo sollen „marktwirtschaftlich orientierte“ Wähler in Deutschland herkommen?
    Kürzlich erschien in der „Welt“ ein Artikel von Michael Hörl mit der spätestens seit 1969 absolut zutreffenden Überschrift „Die Deutschen sind ökonomische Analphabeten“.
    Unabdingbare elementare Grund-Voraussetzung der allseits gepriesenen „sozialen Marktwirtschaft“ ist zweifellos zuallererst eine funktionierende „Marktwirtschaft“ (und zwar OHNE Adjektiv!). Diese wird aber von allen sozialdemokratischen Parteien (also CDU, CSU, SPD, Linke, Grüne, Piraten) nach dem -zweifelhaften- Vorbild der Weimarer Republik (zwischen 1928 und 1933) bekämpft, behindert, beschnitten -unter dem Beifall der „ökonomischen Analphabeten“. Was im Januar 1933 die -zwangsläufige?- Konsequenz war, haben die Deutschen offensichtlich vergessen. Die FDP, immerhin Regierungsmitglied, unternimmt NICHTS gegen diesen Trend.
    Könnte sich der „Liberale Aufbruch“ durchringen, dem slowakischen Finanzminister Ivan Miklos zu folgen „Steuern dürfen keine Strafe für Erfolgreiche sein“? Q: http://www.welt.de/wirtschaft/article13464111/Steuern-duerfen-keine-Strafe-fuer-Erfolgreiche-sein.html
    (03.07.2011) „Der .. Finanzminister und Vizepremier Ivan Miklos, 51, führte 2004 gegen erhebliche Widerstände und Bedenken die Flat Tax von 19 Prozent ein, die zu einer Erfolgsgeschichte wurde.“
    Wir wissen inzwischen, daß genau dieses höchste erfolgreiche, extrem einfache und einzig gerechte Steuer-Konzept der Slowaki durch den Euro höchstwahrscheinlich wieder zerstört wird -die durch den Euro entstandenen anstehenden Neuwahlen werden die Slowakei zurück in den Sozialismus unter dem Deckmantel der Sozialdemokratie führen… ein weiteres Beispiel dafür, daß der Euro die EU spaltet und 60 Jahre vergessene Ressentiments zwischen den europäischen Völkern grausam wieder aufleben und erstarken läßt (Die Deutschen betrachten Italiener, Spanier und Griechen immer offener als „faule unbedachte Schuldenmacher“, Mittelmehrbewohner sehen die Deutschen als „Nazis und oberlehrerhafte Schulmeister nach SS-Manier“, usw.usf.)
    Wofür genau wird der „liberale Aufbruch“ stehen? Wird er einen Einfluß auf die FDP haben? Falls ja, welchen?

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