Frank Schäffler: Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung

Frank Schäffler: Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung

Herr Schäffler, sehen Sie sich als Hoffnungsträger der FDP?

In der FDP gibt es sicherlich viele, die in mich auch Hoffnung setzen. Die Formschwäche der FDP ist aber nicht so sehr personell, sondern inhaltlicher Natur. Die FDP muss die Partei der Selbstverantwortung in einer Landschaft voller Staatsparteien sein.

Wollen Sie dabei mehr Verantwortung übernehmen?

Wer Politik macht, will Verantwortung übernehmen. Aber nicht um den Preis der eigenen Inhalte. Ich trete dafür ein, dass die FDP Reden und Handeln besser in Einklang bringt als in der Vergangenheit.

Distanzieren Sie sich von den Kommentier-Gesellen auf Ihren verschiedenen Seiten im Internet?

Ich trage Verantwortung für mein eigenes Handeln und Tun. Die NOZ übernimmt auch nicht alles, was auf ihrer Homepage kommentiert wird, oder? Don’t feed the trolls!

Aber locken Sie sie durch Ihre Position nicht an?

Ich habe neulich der sozialistischen Jungen Welt ein Interview gegeben. Deshalb bin ich noch lange kein Linksextremer. Gerade habe ich eine Biografie überWladimir Putin gelesen. Deshalb bin ich noch lange kein Anhänger seiner Politik.

Wofür sind Sie dann?

Ich trete für die individuelle Freiheit, gegen den gängelnden und bevormundenden Nanny-Staat ein. Der Staat muss Freiheit, Recht und Eigentum schützen. Das ist mir wichtig. Das ist das Gegenteil von rechts und links. Beide wollen den bevormundenden Staat.

Interview auf der Homepage der Neuen Osnabrücker Zeitung

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