Einladung zum 3. Treffen des Liberalen Club Köln

Einladung zum 3. Treffen des Liberalen Club Köln

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Liebe Parteifreunde,
liebe Sympathisanten des klassischen Liberalismus,

ich lade Sie herzlich ein zum 3. Treffen des  Liberalen Club Köln

am 17.04.2015 um 19:00 – 21:00 Uhr
im Restaurant „Haus Schnackertz
in der Bülowstr. 2, 50733 Köln.
(2 Minuten Fußweg von der U-Bahnhaltestelle „Florastrasse“ in Nippes)

Thema der Veranstaltung: „Ist der Euro noch zu retten?“
Ein Vortrag von Prof. Dr. Malcolm Schauf mit anschließender Diskussion.

Der Eintritt ist frei. Bitte bringen Sie sehr gerne Ihre Freunde mit!
Um Anmeldung unter thrausch@gmx.de oder auf unserer Facebook-Seite wird gebeten.

 

Der renommierte Wirtschaftswissenschaftler und Soziologe Prof. Dr. Malcolm Schauf, Mitunterzeichner des von Prof. Hans-Werner Sinn und Prof. Walter Krämer initiierten Ökonomenaufrufs (2012) gegen die Rettungspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel, erklärt, warum die verschiedenen Kulturen in Europa zu je unterschiedlichen Ausprägungen von Wirtschaft und Wirtschaftspolitik geführt haben. Außerdem wird die Frage beantwortet, warum auch eine gemeinsame europäische Wirtschafts-, Finanz- und Geldpolitik nicht zu einer Vereinheitlichung der Wirtschaftsräume führen kann und warum eine Nivellierung der Differenzen aus ökonomischer Sicht gar nicht erstrebenswert ist. Nach dem Vortrag freuen wir uns auf eine anregende Diskussion mit dem Referenten.

Malcolm Schauf ist Professor an der FOM Hochschule Düsseldorf und Präsident des Rhein-Ruhr-Institutes für angewandte Mittelstandsforschung (RIFAM). Darüber hinaus war er Co-Founder verschiedener Unternehmen in den Bereichen IT, Mergers & Acquisitions und Member of the Board u. a. bei Emporis Frankfurt/New York. Schauf ist seit 1988 Mitglied der FDP und gründete den ersten Ortsverband der Jungen Liberalen in Lemgo. Er ist Referent des Liberalen Aufbruchs für Wissenschaft und und Bildung.

Mit herzlichen Grüße

Ihr Thomas Rausch

 

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1 Comment

  1. nadja

    Neoliberalismus beruht zu wesentlichen Teilen auf der Annahme, daß ein Individuum nur sich selbst verantwortlich ist und nur nach seinem eigenen, egoistischen Interesse handeln müsse, um ein maximal “Gutes” für sich und mittelbar die Gesellschaft als Ganzes zu erreichen.
    Die Definition “Gutes” hängt hier von der gesellschaftlichen Sphäre ab, also Gesundheit, wirtschaftlicher Erfolg, soziale Beziehungen und so weiter.
    Das ist, genau wie sein Gegenteil (Faschismus, dh: Individualität verhindert maximal “Gutes” für die Gesellschaft, nur die Aufgabe des Selbst in einer größeren Gruppe hilft) eine Ideologie.
    Politisch insofern, als daß die neoliberale Grundannahme auf die Beziehungen von Staaten zu ihren Bürgern und von Staaten untereinander auf der gleichen Prämisse beruhen.
    Die Idee, daß Menschen nur “überzeugt” werden müssen, daß eine bestimmte Handlung in ihrem Interesse liegt, ist Folge dieser Einstellung.
    In den letzten Wochen hat sich – auch in vielen Artikeln hier – gezeigt, daß – und warum – Überzeugungsarbeit bei Impfgegnern wirkungslos ist.
    Im “alten” Liberalismus galt der Gedanke, daß die Freiheit des Individuums ihre Grenzen an der Freiheit anderer findet. Daraus wurde abgeleitet, daß manche Dinge eben übergreifend durch die Gesamtheit der Beteiligten geregelt werden müssen, zur Not auch gegen den Willen des Individuums.
    Daher zB die Demokratie, das Gewaltmonopol des Staates oder die Krankenversicherung.
    Deswegen rede ich auch vom Pfeifen im Wald. Wir sehen, daß die Überzeugungsarbeit scheitert.
    Statt andere Wege zu gehen, laufen wir halt schneller auf dem alten Weg, nur damit wir die Prämisse nicht antasten müssen.

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