Einladung Liberaler Club München

Einladung Liberaler Club München

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Liebe Freunde des Liberalismus, liebe Freunde der politischen Diskussion,

 

Liberaler Club München

Einladung zur Sommerveranstaltung im Münchner Hofbräuhaus

Mittwoch, 15.Juli 2015 (19 Uhr)

Hofbräuhaus München, Münchner Zimmer, 2. OG, Platzl 9, 80331 München

„Krankenkassen, ein Staat im Staat – ohne Transparenz und Kontrolle?“

mit Renate Hartwig

(Moderation: Dr. Matthias Schröder, München)

Liberale Clubs haben sich in ganz Deutschland gegründet, um klassisch-liberale Freiheitsfreunde auf Initiative des Liberalen Aufbruchs zu vernetzen und im Rahmen von Abendveranstaltungen jeweils ein politische Thema intellektuell zu diskutieren, jenseits parteipolitischer programmatischer Grenzen. Der Liberale Club München hat sich im Februar 2015 sehr erfolgreich gegründet, so dass jetzt vor der politischen Sommerpause an historischem Ort das zweite Treffen stattfindet.

 

„Krankenkassen, ein Staat im Staat – ohne Transparenz und Kontrolle?“: Das Thema ist für die Sommerveranstaltung des Liberalen Club München bewusst polarisierend, ja fast provozierend gewählt worden. Viele Bürger empfinden die gesundheitspolitische Entwicklung in Deutschland als planwirtschaftlich und bevormundend mit immer bedrohlicherem staatlichen Zwang: So droht etwa mit dem Versorgungstärkungsgesetz verbunden mit der staatlichen Zwangsumverteilung von Kassenarztsitzen eine massive Einschränkung der Freiberuflichkeit. Das datenschutzrechtlich äußerst umstrittene E-Health-Gesetz könnte durch simultane Abspeicherung der Patientenstammdaten zusammen mit sensiblen Patientendaten zum „gläsernen Patienten“ führen und konterkariert darüber hinaus die ärztliche Schweigepflicht. Das Krankenhausfinanzierungsgesetz könnte zum Kliniksterben gerade im ländlichen Raum führen. Bereits 2008 standen die Hausärzte kurz davor, sich kollektiv ausschließlich als Vertragspartner der Patienten zu definieren und nicht mehr als Vertragsärzte der Krankenkassen. Die von den Krankenkassen initiierten negativen Medienberichterstattungen über die Ärzteschaft tun ihr übriges, dass sich die Entwicklung bald wiederholen könnte, vielleicht sogar zusammen mit den Fachärzten. Die Krankenkassen hätten dann wesentlich weniger Macht, müssten sich dem Wettbewerb stellen, außerdem wären Institutionen wie die Kassenärztliche Vereinigung oder der Medizinische Dienst der Krankenkassen, die Milliarden im Gesundheitssystem verschlingen überflüssig. Die Eigenverantwortung des Patienten stünde vielleicht wieder mehr im Mittelpunkt. Zumindest wollen wir an diesem Abend über die potentiellen Möglichkeiten eines liberalen Gesundheitssystems reden.

 

Renate Hartwig hat 2008 im Münchener Olympiastadion die legendäre Protestveranstaltung der Hausärzte zum Systemausstieg mit über 25 000 Teilnehmern organisiert und initiiert. Sie hat zahlreiche Publikationen zum Thema verfasst und ist bei Funktionären im Gesundheitswesen und in der Gesundheitspolitik gleichermaßen gefürchtet und geachtet. Freuen wir uns also zunächst über einen hoffentlich hochemotionalen Vortrag von ihr zum Thema „Krankenkassen, ein Staat im Staat – ohne Transparenz und Kontrolle?“ und eine anschließende noch hitzigere gemeinsame positive Diskussion in Deutschlands traditionellstem Wirtshaus.

Veranstalter: Dr. Matthias Schröder (V.i.S.d.P.), Tal 16, 80331 München, Tel.: 089/24218733, Anmeldung bitte per Mail unter info@schroeder-liberal.de oder unter www.facebook.com/dr.matthias.schroeder. Informationen unter www.liberaler-aufbruch.de.

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