Einladung zum Liberalen Club Stuttgart

Einladung zum Liberalen Club Stuttgart

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Lieber Liberale,

ich lade Sie herzlich ein zur Veranstaltung des Liberalen Club Stuttgart „Open Border – pro und contra“ am 10.06.2016 um 19:00 Uhr im Wirtshaus Friedrichsruh – Waldebene Ost, In den Stubenweinbergen 1, 70327 Stuttgart. Referent: Andreas Wolkenstein.

Andreas Wolkenstein, Libertärer und Philosoph an der Uni Tübingen wird uns eine Einführung in das Thema geben, anschliessend rege Diskussion.
Debatten über den Umgang mit Ländergrenzen und den Umgang mit Menschen, die diese Grenzen übertreten wollen, betonen meistens die (vermuteten) Effekte, die Öffnung oder Schließung von Grenzen mit sich bringen. Sehr selten wird auf dabei auf die Leitlinien eingegangen, mit denen sich diese Effekte überhaupt erst beurteilen lassen. In der Juni-Veranstaltung des Liberalen Clubs Stuttgart werden wir dies nachholen und die (philosophischen) Tiefenstrukturen der Debatte um (offene) Grenzen erforschen.

In einem ersten Teil werden wir moralische Rechte als eine Leitlinie politischen Handelns kennenlernen und ein ganz spezielles Recht näher betrachten. In einem zweiten Teil wird dann, ausgehend von einigen kritischen Überlegungen, die Idee flexibler Grenzen vorgestellt, die eine Verbesserung der Idee offener Grenzen darstellt. Sie verbindet dabei Prinzipien libertärer Prägung mit humanitären Grundsätzen. Abschließend wird ein Argument skizziert, demzufolge eine Welt flexibler Grenzen zu einer Welt faktisch offener Grenzen hin tendiert.

Die Überlegungen, die in dieser Veranstaltung thematisiert werden, stellen den Versuch dar, einen Schritt zurück zu treten und die aktuelle Tagespolitik auf deren Tiefenstruktur hin zu untersuchen. Dabei kommen mitunter utopische Ideen vor, die recht abstrakt sein können. Dass ein derartiges Abstraktionsniveau jedoch nötig ist, zeigen die vielen Sackgassen, in denen tagespolitische Debatten ohne eine solche argumentative Tiefenstruktur oft enden. Um aber nicht in das andere Extrem zu verfallen und rein utopisch und abstrakt zu bleiben, sollen die hier vorgestellten Überlegungen kritisch und mit Blick auf die politische Umsetzbarkeit diskutiert werden.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Dr. Thilo Scholpp

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